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Von schwach elektrischen Fischen und ihrem faszinierenden Verhalten

Ringvorlesung WS 2019/2020 | Montag, 11. November 2019

 

Von schwach elektrischen Fischen und ihrem faszinierenden Verhalten hin zu grundlegenden Erkenntnissen neuronaler Informationsverarbeitung


Vortrag von Prof. Dr. Jan Benda, Universität Tübingen

 

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Schwach elektrische Fische haben eine lange und erfolgreiche Geschichte in der neuroethologischen Forschung. Sie generieren ein elektrisches Feld um miteinander zu kommunizieren und um Objekte zu detektieren. Grundlegende Prinzipien der Funktion von einzelnen Neuronen und kleinen Netzwerken werden zunächst elektrophysiologisch in dem relativ einfachen Gehirn dieser Fische untersucht, um dann mit Hilfe mathematischer Methoden auf andere Tiere einschliesslich des Menschen verallgemeinert zu werden. Dabei wird schnell klar, dass eine detaillierte Beschreibung der Signale, die ein sensorisches System verarbeiten muss, nötig ist. Überraschenderweise zeigen Feldarbeiten im südamerikanischen Dschungel zum Paarungsverhalten dieser faszinierenden Fische Signale, die nur sehr schlecht durch Rezeptorneurone abgebildet werden.

 

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