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Gehirn-Maschine Schnittstellen: Wie aus Denken Bewegung wird

Ringvorlesung WS 2019/2020 | Montag, 20. Januar 2020

 

Gehirn-Maschine Schnittstellen: Wie aus Denken Bewegung wird


Vortrag von Prof. em. Dr. Ad Aertsen, Bernstein Center Freiburg, Universität Freiburg

 

Der wissenschaftliche Fortschritt der letzten Jahre hat gezeigt, dass es prinzipiell möglich ist, motorische Prothesen oder Computer direkt durch Hirnaktivität zu steuern: Affen konnten lernen, einen Computercursor oder einen Roboterarm zu steuern. Menschen konnten lernen, mittels einfacher Prototypen kurze Texte zu schreiben oder technische Hilfsmittel zu verwenden. Der Fokus der weltweiten Forschung in dieser neuen NeuroTechnologie, auch bekannt als Brain-Machine Interfacing, basiert auf zwei verschiedenen Ansätzen: Nicht-invasive BMIs, die die Aktivität großer Gruppen von Neuronen mittels Elektroden messen, die auf der Kopfhaut platziert werden (ECoG, EEG) und invasive BMIs, welche die Aktivität einzelner Neuronen über feine Drähte ableiten, die in das Gehirn implantiert werden. Wir stellen einige dieser Entwicklungen mit ihren Wurzeln in der Freiburger Neurowissenschaft vor.

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