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Macht Sport schlau? Wie junge Zellen uns geistig fit halten

Ringvorlesung WS 2019/2020 | Montag, 18. November 2019

 

Macht Sport schlau? Wie junge Zellen uns geistig fit halten


Vortrag von Prof. Dr. Josef Bischofberger, Universität Basel

 

Josef Bischofberger | Berstein Center Freiburg Ringvorlesung Entgegen dem alten Dogma, dass im erwachsenen Gehirn keine neuen Nervenzellen mehr entstehen, wird inzwischen immer klarer, dass in einer bestimmten Gehirnregion bis ins hohe Alter neue Zellen gebildet werden können. Es handelt sich hierbei um den Hippocampus, der eine zentrale Rolle für Lernen und Gedächtnis spielt. Eine Schädigung des Hippocampus geht mit einem Verlust des bewussten Erinnerungsvermögens einher.

Umso erfreulicher ist es, dass gerade im Hippocampus junge Zellen nachgebildet werden können. Sie sind leichter erregbar und können besser neue Kontakte knüpfen, als benachbarte alte Zellen. Dadurch werden Lernfähigkeit und die Genauigkeit des Erinnerungsvermögens verbessert. Bemerkenswerter Weise wird dieser Prozess stark durch körperliche Aktivität gefördert. Dies legt nahe, dass körperliches Ausdauertraining sowohl die Plastizität unseres Gehirns als auch die Genauigkeit von Gedächtnisleitungen nachhaltig verbessert.

 


 

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