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Wie halte ich mein Gehirn jung? Neue Erkenntnisse aus tierexperimenteller Forschung

Ringvorlesung WS 2018/2019 | Montag, 14. Januar 2019

Wie halte ich mein Gehirn jung?
Neue Erkenntnisse aus tierexperimenteller Forschung


Prof. Dr. Siegrid Löwel, Georg-August-Universität Göttingen und Johann-Friedrich-Blumenbach Institut für Zoologie und Anthropologie

Während der Entwicklung führt das Zusammenwirken von Erfahrung und genetisch festgelegter Information zur Ausbildung und Optimierung neuronaler Schaltkreise und Verhaltensweisen. Zusätzlich üben Lebensbedingungen einen großen Einfluss auf das Gehirn und seine Anpassungsfähigkeit (Plastizität) im Alter und nach Läsionen aus. Mein Labor untersucht die Entwicklung und Plastizität neuronaler Schaltkreise in der Hirnrinde am Tiermodell: Wie verändern Erfahrung und Lernen die Struktur und Funktion von Nervennetzwerken? Welche Rolle spielen Umweltfaktoren? Welche molekularen Mechanismen liegen den Veränderungen zugrunde?

Wir hoffen, dass die Beantwortung dieser Fragen nicht nur dazu beitragen wird, die Regeln zu verstehen, nach denen Gehirne sich entwickeln, funktionieren und lernen, sondern auch neue Wege aufzeigen wird, um klinisch relevante Konzepte zur Förderung von Regeneration und Rehabilitation im alternden und kranken Gehirn zu entwickeln.

 

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